Kulturfahrt nach Görlitz und Elbsandsteingebirge

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Vom 18. bis 21. Juni 2026 führte die Kulturfahrt der BVO nach Görlitz und in das Elbsandsteingebirge.
 
Die Anreise wurde wie üblich durch eine Frühstückspause auf einem Parkplatz in der Nähe von Nabburg sowie einem Zwischenstopp bei der Kunstblumenmanufaktur in Sebnitz aufgelockert. In der Kunstblumenmanufaktur konnten die Teilnehmer nicht nur die schöne Handarbeit des Kunstblumen machen bewundern, sondern auch selber tätig werden. So konnte jeder eine schöne, selbst gestaltete Blume als Andenken mit nach Hause nehmen. Ausgangspunkt für die nächsten Tage war für die 38 Teilnehmer das Romantik Hotel Tuchmacher in Görlitz; dort ließ man den Abend bei einem leckeren Abendessen gemeinsam ausklingen. 
 
 
Am Freitag stand einen Tour im Elbsandsteingebirge auf dem Programm. Unterwegs schauten wir uns noch die Herrnhuter Sterne Manufaktur an, wo wir die in einzigartiger Handwerkskunst gefertigten Herrnhuter Sterne – mehrdimensionale Kunstwerke – bewundern konnten. Anschließend ging es zur Bastei, einer großen Felsformation mit Aussichtsplattform an der Elbe, an der einst die Raubritter ihr Unwesen trieben. Eine Gruppe mutiger Mitfahrer wagte sich an den Abstieg von der Bastei zum Rathen und überquerte am Ende der Wanderung die Elbe mit einer Fußgängerfähre. Der Bus und der Rest der Gruppe warteten bereits dort, sodass wir gemeinsam wieder zurück nach Görlitz fahren konnten.
 
 
Am Samstag stand eine Fahrt mit der Zittauer Schmallspurbahn der Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft von Zittau zum Kurort Oybin auf dem Programm. Im Ort angekommen gab es verschiedene Möglichkeiten – so konnte man sich entweder das schöne Städtchen ansehen, durch die Ritterschlucht zu den Ruinen der historischen Burg und des Klosters wandern oder einfach gemütlich durch die Bergkirche schlendern.
 
Nach der Rückkehr ins Hotel blieb Zeit zur freien Verfügung, um die Altstadt von Görlitz zu erkunden oder einfach nur zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen, was angesichts der Temperaturen für vielen auch sehr willkommen war.
 
Anschließend wanderte die Gruppe gemeinsam nach Polen über die Fußgängerbrücke über der Neiße. Dort endete der Abend im Restaurant „Altstadt Brauhaus“ (Piwnica staromiejska) mit dem Genuss von authentischen schlesischen Knödeln, ein feiner polnischer Kräuterwodka und einer wunderbaren Aussicht über die Stadt Görlitz.
 
  
Zum Abschluss der Reise am Sonntag, gab es eine Stadtführung in Bautzen, der Hauptstadt der Sorben, auch bekannt wegen des Bautzener Senf. Auf dem Weg nach Hause gab es dann noch eine kleine Überraschung. Eine Zoiglstube hat eigens für uns die Türe geöffnet und wir konnten schmackhafte gemischte Brotzeitplatten und ausreichend Zoiglbier genießen.
 
Hintergrund-Information: Zoigl ist ein untergäriges, unfiltriertes Bier aus der Oberpfalz, das in Kommunbrauhäusern gemeinschaftlich gebraut und abwechselnd in verschiedenen Zoigl-Stubn ausgeschenkt wird.
 

 
Wie geplant kam der Bus am Sonntag um kurz vor 20 Uhr wieder in Ottendichl an.